Im Sommer 2008 bezeichnete Saskia Ludwig den Brandenburger Landesverband ihrer Partei in einem Positionspartei als die „schlechteste CDU Deutschlands“. Das war zu einer Zeit, als die Brandenburger Christdemokraten als Juniorpartner der SPD noch ordentliche Regierungspolitik machten. Saskia Ludwig wollte mehr. Nachdem sich Johanna Wanka entschieden hatte, ihre Karrierechancen im Westen zu suchen, steht Frau Ludwig nun selbst an der Spitze der inzwischen oppositionellen Brandenburger CDU. Seither ist kaum eine Woche vergangen, in der sie nicht mit skurrilen Aussagen, bizarren Beiträgen, abwegigen Äußerungen, widersprüchlichen Positionierungen, schrillen Anschuldigungen und ideologischem Kampfgeschrei aufgefallen wäre.
Klaus Ness über den Lausitzkreis mit Dahme-Spreewald und die neue Gebietsreform
Dahme-Kurier vom 23.01.2012
Planspiele für neue Großkreise haben
Kommunalpolitiker der Region aufgeschreckt. Sie fürchten einen Anschluss
an Cottbus. Mit dem Königs-Wusterhausener Landtagsabgeordneten Klaus
Ness (SPD) sprach Frank Pawlowski.
MAZ:
Gerade haben neun Bürgermeister der Region Königs Wusterhausen vor der
Bildung eines Lausitzkreises um Cottbus herum gewarnt, dem
Dahme-Spreewald zugeordnet wird. Ist die Sorge berechtigt?
Klaus Ness:
Nein. Auf die Idee kann man nur kommen, wenn man annimmt, dass ein
Gebilde entsteht, das größer ist als der damalige Bezirk Cottbus. Das
ist undenkbar und für mich eine absurde Vorstellung. Ich halte das nicht
für wahrscheinlich. Wir müssen Lösungen finden, die nicht zu groß sind.
Ein Kreis muss für seine Bürger und für die ehrenamtlichen Abgeordneten
noch erfahrbar sein – im wahrsten Sinne des Wortes.
Mit einer wirklich haarsträubenden kleinen Anfrage hat die CDU-Vorsitzende im Landtag, Saskia Ludwig, erneut allerorten für Kopfschütteln gesorgt. Allen Ernstes fordert die CDU-Frau, dass Land, Landkreise und Gemeinden detektivisch danach fahnden sollen, wo es noch so kleine Symbole aus DDR-Zeiten gibt. Mit der Suche nach Bodenplatten und Erinnerungstafeln an einzelnen Häusern will sie damit auch die Verwaltungsbehörden im Landkreis Dahme-Spreewald beschäftigen.